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vor 10 Monate

Blutzuckerwerte – ist es Diabetes?

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Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Zivilisationskrankheit, die immer mehr Menschen ab 40 betrifft. Wie Sie die ersten Anzeichen erkennen und Ihren Blutzuckerwert in den Griff bekommen, lesen Sie hier.

| Inhalt |

Was sind Blutzuckerwerte

Was beeinflusst den Blutzuckerwert?

Bei diesen 8 Anzeichen sollten Sie Ihren Blutzuckerwert beim Arzt prüfen lassen

Wie misst man den Blutzuckerwert richtig?

Blutzuckerwerte im Griff & sich Wohlfühlen bei Diabetes mit Orbisana

So senken Sie Ihren Blutzuckerwert

Lesedauer 9 Minuten

Was sind Blutzuckerwerte?

Bei der Nahrungsaufnahme werden Kohlenhydrate vom Körper in kleine Zuckermoleküle gespalten und ins Blut aufgenommen. Diese Zuckermoleküle gelangen mit der Hilfe des Hormons Insulin als Energielieferanten in die Zellen. Produziert der Körper nicht genügend Insulin, kann das den Blutzucker aus dem Gleichgewicht bringen.

Schwankungen des Blutzuckerwertes sind nach einer Mahlzeit zwar normal, doch Insulin sorgt dafür, dass der Blutzuckerwert sich allmählich wieder normalisiert. Ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel, ausgelöst durch einen Insulinmangel beziehungsweise eine Zuckerkrankheit wie Diabetes mellitus, kann die Organe und Blutgefäße langfristig schädigen.

Was beeinflusst den Blutzuckerwert?

Blutzucker-Werte verändern sich durch folgende Faktoren:

  • Ernährung
  • Sport
  • Stress
  • Medikamente
  • Insulinausschüttung

Schwankungen der Zuckerwerte sind normal. Bestimmte Werte sollten jedoch nicht überschritten oder unterschritten werden. In Stresssituationen kann es beispielsweise vorkommen, dass der Blutzuckerwert durch die Ausschüttung der Stresshormone sprunghaft ansteigt und diese Überzuckerung sich mit Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit äußert.

Aus dem Gleichgewicht gerät der Blutzucker in den häufigsten Fällen durch die „Zuckerkrankheit“ Diabetes mellitus. Diabetes Typ 1 wird meist im Kindes- oder Jugendalter diagnostiziert und ist nicht heilbar. Betroffene müssen ein Leben lang Insulin spritzen, das ihr Körper nicht selbst herstellen kann.

Häufiger ist jedoch Diabetes mellitus Typ 2. Es handelt sich um eine sogenannte Zivilisationskrankheit, die meist im fortschreitenden Alter auftritt. Die Krankheit ist eine Folge einer „erschöpften“ Bauchspeicheldrüse, die nicht mehr genügend Insulin produziert. Bei Diabetes Typ 2 können Medikamente, Therapiemaßnahmen und Diabetiker Bedarf zu einer Besserung der Symptome führen.

Bei diesen 8 Anzeichen sollten Sie Ihren Blutzuckerwert beim Arzt prüfen lassen

Die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 wird meist bei Menschen über 40 Jahren gestellt. Oft bleibt die Zuckerkrankheit aber auch jahrelang unentdeckt. Die folgenden Symptome könnten ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Bauchspeicheldrüse bereits nicht mehr genügend Insulin produziert.

Anzeichen für einen erhöhten Blutzuckerspiegel:

  • Müdigkeit
  • Häufige Infekte
  • Schlechte Wundheilung
  • Sehstörungen
  • Juckende und trockene Haut
  • Starkes Durstgefühl
  • Häufiges Wasserlassen
  • Infektionen im Intimbereich

Eine Unterzuckerung kommt bei Menschen mit Diabetes Typ 2 seltener vor. Werden blutzuckersenkende Medikamente oder künstliches Insulin falsch eingesetzt, kann dies jedoch vorkommen. Eine Unterzuckerung zeigt sich in einem erhöhten Puls, Heißhunger, Zittern, Nervosität, Kopfschmerzen und Blässe.

Sollten Sie eine oder mehrere dieser Anzeichen häufiger spüren, sprechen Sie mit einem Arzt. Und auch bei einem erhöhten Risiko für eine Zuckerkrankheit ist eine routinemäßige Prüfung Ihres Blutzuckerwertes ratsam.

Wie misst man den Blutzuckerwert richtig?

Wurde Diabetes mellitus festgestellt, muss der Blutzuckerwert regelmäßig kontrolliert werden. In der Regel kann der Wert mit einem Blutzuckermessgerät festgestellt werden. Der Blutzuckerwert kann entweder morgens auf nüchternem Magen, vor einer Hauptmahlzeit oder zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit (=oGTT-Wert) gemessen werden. Für die Messung benötigen Sie einen Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen oder dem Finger.

Vermeiden Sie diese 5 häufigen Fehler bei der Bestimmung des Blutzuckerwertes:

  • Desinfizieren Sie die geplante Einstichstelle vorher nicht. Das Desinfektionsmittel könnte die Werte verfälschen.
  • Wärmen Sie die Einstichstelle – beispielsweise eine Seite des Fingers – vorher auf. Aus kalten Fingern könnte zu wenig Blut fließen.
  • Sollte zu wenig Blut aus der Einstichstelle kommen, quetschen Sie das Blut nicht heraus. Auch das kann den Messwert verfälschen. Versuchen Sie es lieber an einer anderen Stelle erneut.
  • Stechen Sie nicht in den Daumen oder den Zeigefinger, da diese Finger im Alltag am häufigsten zum Einsatz kommen und kleine Einstichstellen eher als störend empfunden werden.
  • Stechen Sie bei jeder Messung in einen anderen Finger.

Zuckerwerte umrechnen: In Deutschland, Österreich und einigen weiteren Ländern ist die Maßeinheit mg/dl üblich. In den meisten anderen Ländern wird der Blutzuckerwert in der neueren Einheit mmol/l angegeben. Sie können mg/dl umrechnen, indem Sie den Wert durch 18,02 teilen oder mit 0,0555 multiplizieren.

Den Überblick behalten: Nutzen Sie unsere Blutzucker-Tabelle zur täglichen Messung. So haben Sie Ihre Bluzuckerwerte immer im Blick.

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So senken Sie Ihren Blutzuckerwert

Einen erhöhten Blutzuckerwert können Sie durch folgende Maßnahmen kurzfristig senken:

  • Blutzuckersenkende Medikamente
  • Insulingabe
  • Viel Wasser trinken
  • Arzt aufsuchen, wenn die Werte nicht rasch sinken

Langfristige Maßnahmen sind bei Altersdiabetes eine gesündere, diabetische Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Reduzierung von Übergewicht. Spezielle Diabetiker Lebensmittel schützen Ihren Körper vor starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels.

Auch Stress sollten Sie vermeiden. Führen Sie ein Tagebuch, um herauszufinden, welche Maßnahmen zu Blutzucker Normalwerten führen und was den Blutzuckerwert in die Höhe treibt.

Beschwerden, wie einer empfindlichen Haut können Sie zwischenzeitlich durch Diabetikerprodukte wie Diabetiker Socken und Diabetiker Schuhe entgegenwirken. Diese reduzieren den Druck auf den Fuß und die Unterschenkel und schützen die Füße mit mehr Komfort.

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