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vor einem Jahr

Ist es etwa Rheuma?

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Plötzlich sind sie da diese Schmerzen, die den ganzen Körper betreffen – nicht nur Gelenke, sondern auch Muskeln und Sehnen. Rheuma-Symptome sind unangenehm, ein Rheumaschub immer unwillkommen. Hier lesen Sie, welche Krankheitsbilder hinter Rheuma stecken und was Sie gegen Rheuma tun können.

| Inhalt |

Was ist Rheuma?

Rheuma-Symptome – mit dieser Checkliste erkennen Sie Rheuma

Leben mit Rheuma – so halten Sie Rheuma-Symptome in Schach

Ist Rheuma heilbar? Ist Rheuma tödlich?

Wohltuendes bei Rheuma von ORBISANA

Was ist Rheuma?

Rheuma kann von unterschiedlichen Krankheiten ausgelöst werden: Gicht, rheumatoide Arthritis, Arthrose, Osteoporose und viele mehr. Ein Rheumaschub zeigt sich aber – ganz unabhängig von der auslösenden Erkrankung – in ähnlichen Symptomen. Vor allem durch Schmerzen, die Gelenke, Knorpel, Muskeln, Bänder und Sehnen betreffen.

Diese Krankheiten können Rheuma-Symptome auslösen:

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Dermatomyositis
  • Gicht
  • Fibromyalgie
  • Morbus Bechterew
  • Osteoporose
  • Riesenzellarteriitis
  • Lyme-Borreliose
  • Lupus erythematodes

Es gibt aber noch deutlich mehr rheumatische Erkrankungen. Über 400 unterschiedliche Krankheitsbilder lösen Rheuma-Symptome aus. Neben den Gelenken, Sehnen und Muskeln können auch Organe oder Gefäße von Rheuma betroffen sein.

Am häufigsten sind jedoch die Gelenke von Rheuma betroffen. Auslöser ist meist eine rheumatoide Arthritis, die dreimal häufiger Frauen betrifft als Männer. In Deutschland leiden über 500.000 unter der rheumatoiden Arthritis. Die Betroffenen sind häufig zwischen 50 und 70 Jahren alt.

Was viele jedoch nicht wissen: Menschen aller Altersgruppen können Rheuma-Symtome haben, auch Kinder und Jugendliche. Über 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer entzündlich-rheumatischer Erkrankung.

Rheuma-Symptome – mit dieser Checkliste erkennen Sie Rheuma

Leiden Sie unter Rheuma? Treffen ein oder mehrere der folgenden Rheuma-Symptome auf Sie zu, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Sie unter Rheuma leiden. Eine genaue Diagnose kann durch den Arzt erfolgen.

Die Rheuma-Checkliste der häufigsten Symptome:

  • Morgendliche Schmerzen in Muskeln und Gelenken
  • Steife Gelenke, die sich nach etwas Bewegung „eingelaufen“ haben
  • Anlaufschmerzen nach längerem Sitzen in den Knien, Hüfte oder den Füßen
  • Rheuma in den Fingern macht sich durch kraftlose, steife und schmerzende Fingergelenke bemerkbar
  • Es können generell alle Gelenke betroffen sein, auch Zehengelenke
  • Nächtliche Wachphasen durch Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich
  • Geschwollene Gelenke, beispielsweise die Finger, Handgelenke oder Knie
  • Die betroffenen Gelenke fühlen sich warm oder heiß an
  • Empfindlichkeit gegenüber Kälte, beispielsweise schmerzen die Hände bei Kälte

Treffen ein oder mehrere Symptome von Rheuma auf Sie zu und halten die Beschwerden länger als ein paar Tage an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich nach Möglichkeit zu einem Rheumatologen überweisen lassen.

Je früher die Behandlung der Rheuma-Symptome beginnt, desto schneller tritt eine Linderung ein. Langfristige Folgen wie die Degeneration der Gelenke können durch die ärztliche Therapie verlangsamt oder sogar aufgehalten werden.

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Leben mit Rheuma – so halten Sie Rheuma-Symptome in Schach

Schmerzen, die durch Rheuma ausgelöst werden, können die Lebensqualität verringern. Wer kann das Leben unter Schmerzen schon in vollen Zügen genießen? Neben der ärztlich begleiteten Rheuma-Therapie können Sie selbst zur Linderung Ihrer Beschwerden beitragen. Eine gesunde Ernährung ist beispielsweise wichtig.

Entzündungshemmende Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel halten Rheuma-Symptome in Schach. Eine gute Ernährung bei Rheuma setzt auf pflanzliche Kost mit viel Vitamin E und Fisch mit gesunden Omega-3-Fettsäuren. Diese natürlichen Antioxidantien wirken den entzündlichen Prozessen im Körper entgegen.

Gemieden werden sollten dagegen fettreiche, tierische Lebensmittel. Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum und bevorzugen Sie vegetarische Gerichte mit viel Gemüse. In tierischen Lebensmitteln ist ein großer Anteil Arachidonsäure enthalten, die Entzündungsprozesse im Körper fördert.

Durch regelmäßige, aber gelenkschonende Bewegung wirken Sie dagegen einer Versteifung der Gelenke entgegen. Unterstützen können Sie Alltagshelfer wie Flaschenöffner, die helfen den Druck auf die Gelenke bei Alltagsbewegungen gleichmäßig zu verteilen. Gegen Schmerzen während eines Rheuma-Schubs helfen Gelenkwärmer wie Handschuhe, Thermo-Leggins und Kniewärmer.

Ist Rheuma heilbar? Ist Rheuma tödlich?

Vollkommen heilbar sind viele rheumatische Erkrankungen leider nicht. Dennoch ist eine Behandlung wichtig. Diese kann die Symptome lindern und das Voranschreiten der rheumatischen Erkrankung aufhalten. Einige Krankheiten, die Rheuma auslösen, müssen sogar zwingend behandelt werden – sonst könnte das gefährlich werden.

Werden die Rheuma-Symptome durch eine Vaskulitis-Erkrankung, eine Entzündung der Blutgefäße, ausgelöst, kann diese unbehandelt sogar Organe schädigen und schlimmstenfalls zum Tod der Betroffenen führen. Auch die häufige rheumatoide Arthritis kann unbehandelt neben den Gelenken auch Blutgefäße und Organe angreifen.

Die Behandlung von Rheuma umfasst die Behandlung der auslösenden Erkrankung, Medikamente, Physiotherapie, Ergotherapie und eventuell auch eine Schmerztherapie. Auch eine psychologische Betreuung und die Analyse der Lebensweise und der Ernährung gehören zu einem ganzheitlichen Therapiekonzept einer rheumatischen Erkrankung.

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