Wir verwenden Cookies, die für die ordnungsgemäße Bereitstellung unseres Webseitenangebots zwingend erforderlich sind. Mit Klick auf "Einverstanden" setzen wir zusätzlich Cookies und Dienste von Drittanbietern ein, um unser Angebot durch Analyse des Nutzungsverhaltens zu optimieren, um Nutzungsprofile zu erstellen, interessenbezogene Werbung anzuzeigen, sowie die Webseiten-Performance zu verbessern. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch erneuten Aufruf dieses Cookie-Banners am Ende der Webseite widerrufen. Weitere Informationen und Einzelheiten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Einverstanden
Nur funktionale Cookies
vor 10 Monate

Je älter, desto schlafloser?

5Sterne
(3)

15 Prozent der Erwachsenen leiden unter Schalfproblemen – Tendenz im Alter steigend. Das hat auch einen Grund: Ab 65 Jahren werden Tiefschlafphasen kürzer und der Schlaf insgesamt leichter. Kleine Geräusche oder chronische Schmerzen unterbrechen den Schlaf häufig. Es gibt jedoch Hausmittel, mit denen Sie Ihre Schlafqualität verbessern können.

| Inhalt |

Schlafprobleme: Was sind Insomnien?

Wie entsteht Schlaflosigkeit?

Hausmittel gegen Schlafprobleme – das können Sie selbst tun

Schlafhygiene: Mit diesen Tipps verbessern Sie Ihre Schlafqualität

Alles für einen gesunden Schlaf finden Sie bei Orbisana

Schlafprobleme: Was sind Insomnien?

Sogenannte Insomnien bezeichnen Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Sie sind die häufigste Ursache für Schlafstörungen. Eine Insomnie führt zu Einschlafproblemen, großer Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Koordinationsproblemen. Der Schlaf ist insgesamt unruhig und nicht erholsam.

Handelt es sich um einmalige Einschlafprobleme oder halten die Symptome nur kurzzeitig an, kann die Schlaflosigkeit auf Stress, eine Erkältung mit blockierter Nase oder auf einen zu hohen Konsum von koffeinhaltigen Getränken zurückzuführen sein.

Halten die Beschwerden länger als vier Wochen an und schränken Ihren Alltag ein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, der je nach möglicher Ursache eine Überweisung zu weiteren Fachärzten stellen kann.

Wie entsteht Schlaflosigkeit?

Ein schlechter Schlaf kann auf vielfältige Ursachen zurückzuführen sein. Eine eindeutige Diagnose kann nur der Arzt stellen. Das sind mögliche Ursachen für Einschlaf- und Durchschlafprobleme:

  • Stress und Gedankenkarussell
  • Psychische Krankheiten wie Depressionen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Atembeschwerden oder Sodbrennen
  • Ein hoher Koffeinkonsum
  • Einnahme bestimmter Medikamente oder Drogen
  • Eine schlechte „Schlafhygiene“ mit unregelmäßigen Schlafenszeiten
  • Ein Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes, beispielsweise durch die Wechseljahre oder eine Schwangerschaft
  • Chronische Schmerzen

Vom Arzt verschriebene Medikamente können bei schwerwiegenden und langanhaltenden Schlafproblemen Abhilfe schaffen. Oft können Sie die Schlaflprobleme jedoch auch durch Hausmittel oder eine Änderung der Schlafgewohnheiten deutlich verbessern.

Hausmittel gegen Schlafprobleme – das können Sie selbst tun

Leichte Schlafprobleme sind lästig, aber häufig. Oft können Sie mit kleinen Veränderungen im Alltag Ihre Schlafqualität verbessern. Beispielsweise hilft ein zügiger Spaziergang am Abend, die Müdigkeit zu erhöhen, sodass Sie schneller in den Schlaf finden. Anstrengende Sporteinheiten direkt vor dem Zubettgehen wirken dagegen eher anregend.

Die Geheimtipps aus der Kindheit wirken außerdem auch heute noch: Gönnen Sie sich vor dem Schlafen eine heiße Tasse Tee oder Kräutertees mit Melisse, Baldrian, Hopfen oder Hanf wirken beruhigend auf das Gemüt. Eine Alternative ist ein Kräuterkissen mit dem Duft der genannten Wirkstoffe.

Oder Sie nehmen ein warmes Bad mit Zusätzen aus Baldrian, Lavendel und Melisse. Das warme Wasser kann die Körpertemperatur senken und die Müdigkeit steigern. Auch Tropfen oder Tabletten, die entspannend wirken oder die Produktion des müde machenden Hormons Melatonin anregen, können beim Ein- und Durchschlafen unterstützen.

Schlafhygiene: Mit diesen Tipps verbessern Sie Ihre Schlafqualität

Bis kurz vor dem Schlafengehen auf den Fernsehbildschirm oder das Smartphone zu sehen, kann die Schlafqualität mindern und führt zu einem unruhigen Schlaf. Die folgenden Gewohnheiten verbessern stattdessen Ihre Schlafqualität und sorgen für längere Tiefschlafphasen:

  • Schalten Sie spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen elektrische und digitale Unterhaltungsgeräte aus. Entspannen Sie stattdessen bei einem guten Buch oder einem Hobby.
  • Essen Sie vor dem Schlafengehen nur leichte Kost und vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke mindestens acht Stunden vor dem Zubettgehen. Auch der Konsum von Alkohol verringert die Schlafqualität.
  • Gehen Sie immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie auch etwa zur gleichen Zeit wieder auf, damit Ihr Schlafrhythmus nicht gestört wird.
  • Sorgen Sie für eine angenehme Temperatur im Schlafzimmer. Die beste Schlaftemperatur liegt bei 18 bis 19 Grad. Kuschelig warm im Bett wird es mit elektrischen Heizkissen und Heizdecken. Investieren Sie außerdem in ein ergonomisches Kopfkissen und eine hochwertige Bettdecke.
  • Haben Sie Probleme beim Einschlafen, weil Ihre Gedanken nicht zur Ruhe kommen, versuchen Sie sich vor dem Schlafengehen bewusst zu entspannen. Das erreichen Sie durch Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung. Versuchen Sie jedoch nicht, das Einschlafen durch Druck zu erzwingen.
  • Einschlafrituale können helfen: Genießen Sie täglich einen Kräutertee oder heiße Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Auch eine warme Dusche oder ein warmes Bad kann beim Einschlafen helfen. Eine kalte Dusche wirkt dagegen anregend.
  • Die Verwendung von Arzneimitteln zum Einschlafen sollten Sie vor der Einnahme immer mit Ihrem Arzt absprechen.

Mit diesen Tipps und Hausmitteln können Sie Ihre Schlafqualität steigern und Schlafproblemen auch ohne Medikamente entgegenwirken.

Einen gesunden Schlaf für mehr Energie- das wünschen wir Ihnen!

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren

Alles für einen gesunden Schlaf finden Sie bei Orbisana

Jetzt Ihr Herzinfarktrisiko senken
Bestimmen Sie auf Basis der Daten der PROCAM-Studie Ihr Herzinfarktrisiko und erfahren Sie, wie Sie Ihre Herzgesundheit aktiv unterstützen können.
Zum kostenlosen Test