Wir verwenden Cookies, die für die ordnungsgemäße Bereitstellung unseres Webseitenangebots zwingend erforderlich sind. Mit Klick auf "Einverstanden" setzen wir zusätzlich Cookies und Dienste von Drittanbietern ein, um unser Angebot durch Analyse des Nutzungsverhaltens zu optimieren, um Nutzungsprofile zu erstellen, interessenbezogene Werbung anzuzeigen, sowie die Webseiten-Performance zu verbessern. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch erneuten Aufruf dieses Cookie-Banners am Ende der Webseite widerrufen. Weitere Informationen und Einzelheiten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Einverstanden
Nur funktionale Cookies
vor einem Jahr

Risikofaktor Vitaminmangel

4.5Sterne
(3)

Nahrungsmittel aller Art, auch Obst und Gemüse werden in Hülle und Fülle angeboten. Doch tatsächlich nehmen, laut Studien die an über 80 000 Menschen in Deutschland, Frankreich und den USA vorgenommen wurden, zwischen 40 % und 80 % der Bevölkerung noch nicht einmal das Minimum der für die Gesundheit notwendigen Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu sich. Mit einigen dieser sogenannten Mikronährstoffe, etwa Vitamin D, Folat, Jod und Selen, sind sogar weit über 90 % der Bevölkerung unterversorgt.

Aber aufgepasst: Die Deckung des niedrigen Minimalbedarfs ist nicht gleichbedeutend mit einer optimalen Zufuhr, wie sie zum Zellschutz und für ein gut funktionierendes Immunsystem notwendig wäre. Analysiert man heutige Lebensmittel, zeigt sich, wie groß der Mikronährstoffverlust durch Lagerung und Verarbeitung ist. Eine optimale Zufuhr kann mit diesen Lebensmitteln kaum noch erreicht werden. Oft müssen Mikronährstoffe zugeführt werden.

Vitalstoffe - die Versicherungspolice für die eigene Gesundheit

Langzeitbeobachtungen weisen nach, dass sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und häufige Krebsarten erheblich senken lässt, wenn beispielsweise B-Vitamine – vor allem Folat – und Vitamin D zugeführt werden.

Aber auch kurzfristig hat eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem. Wie Sie sich fühlen (Nervenstoffwechsel), wie leistungsfähig Sie sind (Energiestoffwechsel) und wie gut Sie Infekte abwehren können (Immunfunktion), hängt von der optimalen Versorgung mit Mikronährstoffen ab, die an allen Stoffwechsel- und Immunfunktionen beteiligt sind.

Wie funktionieren Vitamine überhaupt?

Stellen Sie sich Ihren eigenen Körper als eine gigantische biochemische Fabrik vor: Im Maschinenraum, in Ihren 70 Milliarden Körperzellen, laufen zu jeder Sekunde mehrere Milliarden biochemische Reaktionen ab. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente beschleunigen jeden dieser Stoffwechselabläufe. Ja, sie machen sie überhaupt erst möglich. Um zum Beispiel ein Hormon herzustellen oder die Nahrung aufzuspalten, laufen die Stoffwechselprozesse wie am Fließband ab. Sie sind aufgeteilt in Hunderte von Einzelschritten, die mit der Hilfe von Mikronährstoffen planmäßig nacheinander stattfinden. Zellen brauchen daher ununterbrochen Nachschub, denn viele Mikronährstoffe können nicht gespeichert werden – zum Beispiel die wichtigen, wasserlöslichen B-Vitamine.

Wer braucht mehr Mikronährstoffe?

  • Raucher, denn Rauchschadstoffe verbrauchen Antioxidanzien
  • Alkoholkonsumenten, denn Alkohol verbraucht Mikronahrstoffe
  • Sonnenanbeter brauchen Carotine und OPC (Oligomere Proanth Ocyanidine)
  • Diabetiker und Freizeitsportler
  • Diät haltende, Vitaminmangel ist oft vorprogrammiert
  • Menschen mit hohen Blutfettwerten
  • Medikamente beeinflussen die Aufnahme von Mikronährstoffen
  • Senioren

Denn gerade bei älteren Menschen wirkt sich Vitaminmangel besonders gravierend aus, da Infekte durch Immunschwäche, Knochenbrüche, Blutarmut und Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit schnell zu einem Verlust der Selbstständigkeit und der Lebensqualität führen können. Durch die schlechtere Ausbeute aus der Nahrung werden insgesamt weniger Vitamine aufgenommen und es kommt zu schwerem Vitaminmangel. Senioren werden dadurch infektanfälliger. Nachfolgende Vitalstoffe brauchen ältere Menschen täglich am nötigsten:

  • Vitamin D zum Knochenschutz, Muskelerhalt und zur Risikosenkung von Krebs
  • Vitamin B12 für geistige Leistungsfähigkeit, Immunsystem und Blutbildung
  • Folsäure gegen Blutarmut und zum Schutz vor Schaden an Blutbahnen und Gehirn
  • Vitamin E gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Vitamin C für das Immunsystem, zum Schutz der Augen, des Gehirns und der Blutbahnen
  • Kalzium (Brausetablette) für die Knochen
  • Magnesium am besten abends, es sorgt für einen guten Schlaf und wirkt Blutdrucksenkend.
  • Selen als Krebsschutz
  • Obst und Gemüse
  • 100 % reine Gemüsesäfte, frisch oder aus der Flasche, für zusätzliche antioxidative Pflanzenstoffe. Bitte auf möglichst niedrigen Salzgehalt (Natrium) bei Fertigprodukten achten.

Quelle: Risikofaktor Vitaminmangel, Andreas Joop, TRIAS Verlag

Rundum bestens versorgt mit ORBISANA

Und wie erkenne ich „meinen“ Vitaminmangel?

In frühen Stadien ist ein Mangel an Vitaminen selbst leider schwer feststellbar, denn die auftretenden Symptome sind meist unspezifisch wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, nachlassende Leistungsfähigkeit, Schwäche- und Schwindelgefühl.

Erst im fortgeschrittenen Stadium treten, beim Fehlen einzelner Vitamine, charakteristische Symptome auf. So kommt es beispielsweise bei einem Mangel an Vitamin K zu erhöhter Blutungsneigung und bei Mangel an Vitamin A zu Sehstörungen.

Um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen und um Mangelerscheinungen so früh als möglich entgegenzuwirken kann es ratsam sein, sich einem Vitamintest zu unterziehen. Dieser wird als Blutuntersuchung direkt in Ihrer Hausarztpraxis vorgenommen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit eines Selbsttests, praktisch von der eigenen Couch aus. Durch die Entnahme und Einsendung einer Haar- bzw. Nagelprobe kommen professionelle Labore, schnell und ohne einen Pikser, jedem Mikronährstoffmangel auf die Spur. Ein weiterer Vorteil: Kein Ansteckungsrisiko in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr durch langes Warten in einem Wartezimmer.

Achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund!

Jetzt Ihr Herzinfarktrisiko senken
Bestimmen Sie auf Basis der Daten der PROCAM-Studie Ihr Herzinfarktrisiko und erfahren Sie, wie Sie Ihre Herzgesundheit aktiv unterstützen können.
Zum kostenlosen Test