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Schlafstörungen mindern

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Deutschland schläft schlecht: Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport entwickeln sich Schlafstörungen zur Volkskrankheit. Seit 2010 klagen rund 66 % mehr 35- bis 65-Jährige über chronische Einschlaf- und Durchschlafprobleme. 80 Prozent der Arbeitnehmer kommen nachts nicht mehr zur Ruhe. Doch was steckt hinter der Schlaflosigkeit und was können Sie dagegen tun?

| INHALT |

Lesedauer 9 Minuten

Häufige Ursachen für Schlafstörungen – warum wir schlecht schlafen

  • chronischer Stress
  • ungesunder Lebensstil (einseitige Ernährung, Bewegungsmangel)
  • psychische Erkrankungen (Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Schizophrenie)
  • physische Erkrankungen (Restless-Legs-Syndrom, Schlafapnoe)

Schlafstörungen behandeln – Tipps zum Ein- und Durchschlafen

1. Einschlafrituale

Viele haben eine falsche Vorstellung vom Einschlafen: hinlegen, Licht aus, Augen zu. Doch Schlaf kommt nicht auf Kommando. Er braucht seine Zeit. Geben Sie ihm diese Zeit. Nicht nur die letzten drei Minuten beim Zähneputzen gehören zum Einschlafritual dazu. Bestenfalls bereiten Sie sich den ganzen Abend oder zumindest ein, zwei Stunden vor dem Zubettgehen auf die Nachtruhe vor. Das können Sie tun:

  • leichtes Abendessen: Tauschen Sie das Rindersteak gegen leichte Nahrungsmittel wie Suppen, Salate oder Pfannengerichte. Das Glas Wein ersetzen Sie durch eine Tasse Tee. Kaffee ist tabu.
  • sanfte, beruhigende Musik hören (z.B. klassische Musik)
  • auf dem Sofa gemütlich machen (Wärmflasche, Kuscheldecke, flauschige Hausanzüge, Kerzenlicht)
  • Stress vermeiden: keine Horrorfilme oder Psychothriller, keine aufwühlenden Nachrichtenartikel, kein letzter Mail-Check

2. Machen Sie Ihr Bett zum Wohlfühlort

Bettdecke und Kissen machen noch lange keine Wohlfühloase. Wer nachts in der Kuhle der Matratze versinkt, unter der dicken Flanellbettwäsche ins Schwitzen kommt oder ständig vom Kopfkissen rutscht, wacht morgens nicht erholt auf. Machen Sie beim Bettzubehör keine Abstriche. Investieren Sie Ihrer Nachtruhe zuliebe in eine hochwertige Ausstattung, perfekt auf Ihre Schlafbedürfnisse abgestimmt.

Visco Matratze oder Visco Matratzenauflage: Schon bei leichtem Druck gibt der elastische Polymer-Schaumstoff nach und schmiegt sich exakt Ihren Körperkonturen an. Gelenke, Wirbelsäule und Bandscheiben werden entlastet.

Atmungsaktive Betttextilien: Die luftigen Stoffe fördern ein angenehmes Schlafklima – ganz ohne Kältestau und Hitzezonen.

Seitenschläferkissen: Gute Nachrichten für Seitenschläfer, mit einem Seitenschläferkissen fühlen Sie sich in Ihrer bevorzugten Schlafposition gleich noch wohler. Zuverlässig stützt es den Körper, verbessert die Schlafstellung und fördert eine gesunde Haltung.

Orthopädische Kniekissen gegen Rücken- und Knieschmerzen: Die Spezialform mit zwei abgerundeten Kerben für die Beine korrigiert sanft Ihre Schlafposition und lindert den Schmerz.

Reisekopfkissen: Travel Pillows stützten die Kopf- und Nackenmuskulatur im Sitzen und beugen schmerzhafte Verspannungen vor.

3. Pflanzliche Einschlafhilfen

Ob als Gute-Nacht-Tee, Dragees, Tabletten, Tropfen, Badezusätze oder Kissen – diesen pflanzlichen Stoffen sagen Experten eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung nach:

  • Baldrian
  • Melisse
  • Lavendel
  • Hopfen
  • Zirbe (z.B. Zirbenkissen)

Auch Melatonin-Kapseln haben sich als natürliche Einschlafhilfe bewährt. Das Prinzip ist einfach: Melatonin ist ein körpereigenes Schlafhormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Bei den meisten Schlafstörungen ist dieser Rhythmus gestört – ähnlich wie beim Jet-Lag. Sprich: Der Melatoninspiegel in unserem Körper ist nachts nicht hoch genug, um uns in den Schlaf zu wiegen. Und genau hier kommen Melatoninkapseln ins Spiel. Sie erhöhen den natürlichen Melatoningehalt und versetzen das Gehirn schneller in den Schlafmodus.

4. Anti-Schnarch-Maßnahmen und Anti-Schnarch-Hilfsmittel

Kennen Sie es auch, dieses zornige Brummen, das Sie und Ihren Partner nachts wachhält? Höchste Zeit, etwas gegen den nächtlichen Lärm zu unternehmen:

Abnehmen: Wussten Sie, dass Übergewicht einer der häufigsten Gründe für Schnarchen ist? Schon ein paar Kilo weniger lassen Sie ruhiger schlafen.

Leichte Kost: Auch ein voller Magen fördert Schnarchen.

Rauchstopp: Nikotin lässt die Schleimhäute anschwellen und beeinträchtigt die Atemwege.

Alkoholverzicht: Vermeiden Sie ein, zwei Stunden vor dem Schlafengehen alkoholische Getränke. So bleibt Ihre Rachenmuskulatur entspannt.

Seitenschläfer werden: Rückenschläfer schnarchen häufiger als Seitenschläfer. Auch nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe) sind in Rückenlage wahrscheinlicher. Fällt Ihnen der Wechsel zum Seitenschläfer schwer, lagern Sie in der Umgewöhnungsphase erst einmal den Oberkörper mit einem Kissen höher.

Anti-Schnarch-Band: Die Schiene hält den Mund im Schlaf geschlossen und unterbindet Schnarchgeräusche.

Besuch im Schlaflabor: Lassen Sie Ihr Schlafverhalten professionell analysieren. Bei Bedarf wird eine Schlafmaske als Therapiemaßnahme verordnet.

5. Ein angenehmes Raumklima

Wussten Sie, dass sich auch das Raumklima auf unseren Schlaf auswirkt? Ist es im Schlafzimmer zu heiß, zu kalt oder zu feucht, schlafen wir schlechter. So schaffen Sie ein angenehmes Raumklima:

  • die ideale Raumtemperatur (16 bis 20 Grad Celsius)
  • gut verträgliche Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent
  • Luftbefeuchter und Zimmerpflanzen lassen Sie besser schlafen
  • Holzelemente fördern gesunden Schlaf: Ob Boden, Wände, Decke oder Möbel – Holz ist immer eine gute Wahl für das Schlafzimmer. Wie eine natürliche Klimaanlage reguliert das Naturmaterial das Raumklima.
  • gesunder Putz: Bestens für den Innenraum geeignet, ist Kalkputz. Er beseitigt nicht nur Pilze, Schadstoffe und Bakterien, sondern reguliert auch noch die Luftfeuchtigkeit.
  • Mediensperre: Legen Sie Handy, Laptop und Tablet ein, zwei Stunden vor dem Zubettgehen beiseite. Auch Fernseher und PC bleiben aus. Die blaue Strahlung, die die Displays der elektronischen Geräte absondern, begünstigen laut Schlafforschern Ein- und Durchschlafprobleme. Auch der ständige Druck, rund um die Uhr erreichbar zu sein, raubt uns den Schlaf.

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