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vor 11 Monate

Sinne schärfen mit Gehirnjogging – so geht’s

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Jogging ist nicht nur ein Training für die Ausdauer, auch das Gehirn können Sie trainieren: durch Gehirnjogging. Wie das geht und was Sie beachten müssen? Wir verraten es Ihnen.

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Was ist Gehirnjogging und was bewirkt es?

Gehirnjogging: Wie kann man das Gehirn trainieren?

Folgende 7 Übungen können die Gehirnleistung steigern

Alles rund ums Gedächtnistraining von Orbisana

Locitechnik: So merken Sie sich Telefonnummern und Einkaufslisten

Was ist Gehirnjogging und was bewirkt es?

Gehirnjogging ist Training für das Gehirn. Dieses Training regt aber nicht die Muskeln, sondern die grauen Zellen an. Die positiven Nebeneffekte sind zahlreich: eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit, ein besseres Gedächtnis und ganz viel Spaß. Regelmäßiges Gehirnjogging kann der Vergesslichkeit im Alter entgegenwirken und sogar das Risiko für Demenz senken.

Durch verschiedene Übungen – beispielsweise Rückwärtslesen oder Zahlenreihen im Kopf fortführen – wird vor allem das Kurzzeitgedächtnis geschult. Der Leistungsabfall des Kurzzeitgedächtnisses macht uns im Alltag am meisten Schwierigkeiten.

Wir nutzen das Kurzzeitgedächtnis, um eine Telefonnummer aufzuschreiben, uns zu merken, wo wir die Kaffeetasse abgestellt haben und um einen Text zu verstehen, den wir gerade lesen. Auch Gesprächen können wir nur folgen, wenn das Kurzzeitgedächtnis richtig arbeitet. Details, die wir als wichtig ansehen, werden dagegen im Langzeitgedächtnis abgespeichert.

Gehirnjogging: Wie kann man das Gehirn trainieren?

Es ist normal, dass die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses im Alter etwas nachlässt. Sogar bei jungen Menschen kann die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses abnehmen, wenn dieses nicht regelmäßig trainiert wird. Durch Smartphones, in denen jede Information innerhalb von Sekunden abgerufen werden kann, wird die Merkfähigkeit nicht mehr so häufig verwendet wie früher.

Ein zu großer Nachlass der Merkfähigkeit des Gehirns kann Menschen jedoch stark einschränken. Gesprächen zu folgen wird mühselig oder unmöglich, Alltagsaufgaben schwierig. Die Brille, die sich eben noch in der Hand befand, ist plötzlich unauffindbar.

Die gute Nachricht lautet: Die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses können Sie bis ins hohe Alter trainieren.

Beim sogenannten Gehirnjogging werden verschiedene Fähigkeiten geschult. Dabei verbessert sich nicht nur die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses, auch das logische Denken wird geschult, das Sprachverständnis wird verbessert und die Konzentrationsfähigkeit wird erhöht.

Folgende 7 Übungen können die Gehirnleistung steigern:

  • Prägen Sie sich ein Bild ein und erinnern Sie sich im Anschluss an so viele Details wie möglich.
  • Fassen Sie einen Artikel kurz in eigenen Worten zusammen.
  • Lesen Sie Sätze laut und leise rückwärts.
  • Spielen Sie Spiele wie Bingo, Puzzles oder Memory.
  • Lösen Sie Kreuzworträtsel oder sehen Sie sich Quizshows an.
  • Lernen Sie eine neue Fremdsprache oder ein Instrument.
  • Merken Sie sich Einkaufslisten oder wichtige Telefonnummern, durch Tricks wie die Loci-Methode.

Aber nicht nur Übungen gehören zum Gehirnjogging: Das Gehirn sollten Sie ganzheitlich versorgen. Dazu zählt neben dem Gehirntraining auch eine gesunde Ernährung für die optimale Versorgung des Gehirns mit wichtigen Nährstoffen und eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung für eine gute Durchblutung und Herzgesundheit. So lässt sich das Gedächtnis verbessern.

Beispielsweise wirken sich Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch, pflanzlichen Ölen, Walnüssen und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind, positiv auf die Leistung des Gehirns aus. Auch Folsäure ist unter anderem wichtig für die Nervenzellen des Gehirns. Das Vitamin ist in Spinat, Tomaten und Hülsenfrüchten enthalten.

Bewegung, vor allem in den Beinen, wirkt sich auch positiv auf die Gehirnleistung und das Nervensystem aus. Das Gehirn wird während der Bewegung besser durchblutet und dadurch mit mehr Sauerstoff und Energie versorgt. Das steigert die Konzentrationsfähigkeit vorübergehend.

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Dinge Merken mit der Locitechnik: So merken Sie sich Telefonnummern und Einkaufslisten

Es gibt Tricks und Tipps, mit denen Sie sich Dinge einfacher merken können. Einige Methoden wie die Locitechnik wurden schon von den alten Römern verwendet. Bei der Locitechnik stellen Sie sich einen Weg vor und assoziieren interessante Punkte wie beispielsweise eine Statue oder einen Brunnen mit den Begriffen, die Sie sich merken möchten.

Die Locimethode können Sie anwenden, um sich beispielsweise Ihre Einkaufsliste ganz einfach zu merken. In der Praxis sieht das dann so aus:

Angenommen, Sie möchten folgende Dinge einkaufen: Milch – Bananen – Karotten – Creme – Eier. Stellen Sie sich dann einen vertrauten Weg vor und verknüpfen Sie verschiedene Punkte mit den oben genannten Begriffen.

Beispiel: Sie gehen aus Ihrer Haustüre heraus, während Ihnen der Milchmann mit Milch entgegenkommt. Dann gehen Sie die Straße links von Ihrem Haus entlang und rutschen fast auf einer Banane aus. Auf der Wiese vor der Kirche sehen Sie einen Schneemann mit einer Karotte als Nase. Als sie an der Grundschule vorbeigehen, sehen Sie ein Schulkind, dass sich Creme ins Gesicht reibt. Am Brunnen ein Stück weiter, nistet eine Ente auf Eiern.

Mit einer ähnlichen Methode können Sie sich auch Telefonnummern merken. Assoziieren Sie jede Zahl mit einem Symbol, dass der Zahl ähnlich sieht – beispielsweise eine Kerze für die 1 und eine Brille für die 8. Stellen Sie diese Zahlen dann in der richtigen Reihenfolge an Orten auf Ihrem imaginären Weg auf.

Je merkwürdiger die ausgedachte Geschichte ist, desto besser können Sie sich diese Dinge langfristig merken. Das Merken von Begriffen oder Einkaufslisten und das Einprägen wichtiger Telefonnummern sind gute Gehirnjogging Übungen für den Alltag, mit denen Sie quasi nebenher Ihre Gehirnleistung trainieren.

Übrigens: Gehirnjogging ist eine effektive Methode um sich nach einem Schlaganfall zu erholen und das Gehirn wieder zu beanspruchen.

Steigern Sie jetzt Ihre Merkfähigkeit und erhalten Sie diese bis ins hohe Alter.

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